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Der Fachverlag

Alexandra Weiss

Mag.a Dr.in Alexandra Weiss, Büro für Gleichstellung und Gender Studies, Bereich Gender Gender Studies, Universität Innsbruck

Bücher der Autorin

Die Krise verstehen und politisch handeln

Obwohl hier von der Krise im Singular die Rede ist, ist doch klar, dass wir es nicht nur mit einer Krise, einer Krise der Ökonomie zu tun haben. Viele sprechen von einer multiplen oder einer Vielfachkrise, die auch die Bereiche der Reproduktion, der Ökologie, der Demokratie, der Bildung, der Geschlechter- oder der Generationenverhältnisse erfasst. Das gegenwärtige Krisenmanagement durch Staat und Markt zielt aber an diesen Dimensionen vorbei und gerät in Kritik, weil dieselben Strategien - zum Teil noch verschärft - wie vor der Krise von 2008 verfolgt werden.

Systemfehler

Spaltungsrhetorik als Entpolitisierung von Ungleichheit

Hrsg.: Alexandra Weiss

Schuldenkrise, die „Krise der Männlichkeit“ und der (vermeintliche) Aufstieg der Frauen, rassistische Diskurse zu Migration und Debatten über „Sozialmissbrauch“ – was haben diese Schlagwörter miteinander zu tun? Mit ihnen werden einzelne Krisen beschworen und beklagt. Sie verdecken aber die Probleme des politischen Systems, der Wirtschaft und der Arbeitsorganisation.

Weiblicher Eigensinn und Gesellschaftspolitik

In diesem Sammelband werden frauenpolitischen Themen im Zusammenhang mit gesellschaftspolitischem Wandel und politischen Weichenstellungen diskutiert. Die Themen reichen vom Umbruch der Arbeitsgesellschaft, den Auswirkungen der Krise, der Widersprüchlichkeit von Geschlechterpolitik, einer kritischen Bilanzierung von Gender Mainstreaming, Care Ökonomie, den gesellschaftlichen Bedingungen für Solidarität, prekären Verhältnissen, pragmatischen Utopien, geschlechtergerechtem Wirtschaften bis hin zur Frage nach einem neuem Feminismus.

Unternehmerisch und erschöpft?

Anforderungen und Widersprüche von Arbeit und Lebensgestaltung

Hrsg.: Alexandra Weiss

Anforderungen der Arbeitswelt haben sich verändert – „unternehmerisch“ tätig zu sein, wird heute auch unselbstständig Beschäftigten und Arbeitslosen abverlangt. Der Ohnmachtserfahrung tatsächlicher oder drohender Arbeitslosigkeit soll der „Aktivismus des Unternehmertums“ entgegengehalten werden. Gefordert ist eine (Selbst-) Rationalisierung: Alltag und Lebensgestaltung sollen in Hinblick auf Verkauf und Erhalt der Arbeitskraft rationell gestaltet werden.

Soziale Frage im Wandel

 
Fragen der Interessenpolitik angesichts fragmentierter Arbeitswelten, neuen Arbeitsformen, Arbeitslosigkeit und Armut, der Subjektivierung der Arbeit, oder Diskurse über eine so genannte „neue Unterschicht“ oder „Sozialschmarotzer“ wird ebenso nachgegangen, wie Modellen zur gerechten Verteilung gesellschaftlich notwendiger Arbeit und Ansätzen einer umfassenden sozialen Sicherung, die auch ein Nachdenken über StaatsbürgerInnenschaft und Demokratie implizieren.

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